THE REGORDANE WAY

 

The Regordane is a way but also a link between many monuments classified with The Patrimoine Mondial de l’UNESCO. You will discover Le Puy en Velay cathedral, villages among « the most beautiful in France », the Arenas of Nîmes, Saint Gilles Abbey and The Cévennes country side.

The Regordane Way is itself an inspiration today for those who want to undertake new projects full of inspiration and enthusiasm.

 

Between The Massif Central and The Mediterranean, from Le Puy en Velay to Saint Gilles in Petite Camargue The Regordane (240 km) crosses two regions : Region « Rhône-Alpes-Auvergne » and Region « Occitane-Pyrenees-Mediterranée » (three departments altogether Haute Loire, Lozère and Gard).

Whether in the Volcanic District or in the Cévennes or by the Mediterranean coast, for 5, 6 or 10 days, it offers walkers a rich cultural visit among nature.

 

To prepare a visit, you can combine walking with transfers by road or by rail to make it easier.

 

The Regordane Way, confirmed GR700, has been a route of pilgrimage and commerce, more than a thousand years old, inviting you to discover the men and the landscapes they have moulded over the centuries through Le Pays Vellave, Le Gevaudan, Le Mont Lozere, Les Cevennes, les Garrigues and les Costières Nîmoises et La Camargue.

Its name La Regordane whose origins remain mysterious, has been associated thanks to its cultural diversity and history to the name Chemin de Tolérance, since 1995, a concept sponsored by UNESCO.

 

The « Regourdans » or merchants and mule drivers travelled along this way transporting cloth, wine, salt and other goods from The Languedoc to Le Puy a route of transhumance and dolmens with inscriptions and messages, some undecipherable to this day.

 

A sacred route for pilgrims on their way to the tomb of Saint Gilles or to the Black Virgin of Le Puy. The Regordane, connected to the way of St James through Via Podemia (GR65 at le Puy) and Via Tolosana (GR653 in Saint Gilles) is therefore marked out by a chain of hospitals and leper houses as in Pradelles which is one of the last four, remaining in Europe.

Many also used this way for the first crusades : pope Urbain V, Adhemar de Monteils, archibishop of Le Puy en Velay and papal légat of Raymond de Saint Gilles.

 

The itinerary is also at the heart of the great movements of Medieval History.

The Regordane is also an Epic Way, symbolized by « La Route des Arvernes », used by Cesar to cross the Cévennes.

It is also a scene of operation by Guillaume d’Orange who delivered Nîmes from the Saracens, a story which is related in one of the most ancient troubadours gesture : « Le Charroi de Nîmes ».

 

One call it too « un Chemin de contes et d’histoires » because future hikers will be walking in the footsteps of writers or composers such as Alphonse Daudet or SergueÏ Prokofiev, and discover many tales and stories.

 

A way also of Freedom, questioning the Roman Church: Arianism, Catharism, Protestantism and a way of Liberty and Human Rights with Rabaut Saint Etienne, parson of Nîmes and also with the Marquis de Lafayette, not to forget the fights of the « Camisards » during religious wars and of the « Resistants » during the Second World War , or of the Cévenol coal miners fighting for their social rights.

 

The « Chemin de Regordane » has a rich historic heritage. Through its six territories you will see the contribution of different civilizations and their cultural diversities set in various and wonderful landscapes and villages.

 

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DER REGORDANEWEG

 

… ein Weg, eine Straße, aber auch eine Verbindung zwischen mehreren Monumenten, die Teil des Weltkulturerbes der UNESCO sind. Sie werden die Kathedrale von Le Puy-en-Velay entdecken, Dörfer, die zu den « schönsten Dörfern Frankreichs » zählen (« Les plus beaux villages de France »), das Amphitheater von Nîmes, die Abteikirche von Saint Gilles oder auch die Landschaften der Cevennen.

Schon der Regordaneweg selbst bietet ein unerschöpfliches Reservoir von Emotionen, Anknüpfungspunkten und Leidenschaften – kurz: Eigenschaften, die auch heute noch unabdingbar sind, um neue Projekte anzugehen …

 

Zwischen dem Massif Central und dem Mittelmeer, von Le Puy-en-Velay nach Saint Gilles-du-Gard in der Petite Camargue, durchquert der Regordaneweg auf 240 Kilometern 2 Regionen (die Region « Rhône-Alpes-Auvergne » und die Region « Occitanie – Pyrénées – Méditerranée ») sowie 3 Departemente (Haute Loire, Lozère und Gard).

Ganz gleich ob im Land der Vulkane, in den Cevennen oder an den Ufern der Mittelmeerküste: der Weg bietet allen, die ihn zu Fuß erkunden, eine reiche Erfahrung mit einem außergewöhnlichen Angebot an Erlebnissen zu Kultur und Natur, ob man dafür nun 5, 6 oder sogar 10 Tage vorsieht…

Bei der Vorbereitung des Aufenthalts kann man Entdeckungen zu Fuß mit Transportmöglichkeiten kombinieren – natürlich auf der Straße, vor allem aber mit der Eisenbahn (der « ligne des Cévennes ») – um die Erkundung noch einfacher zu gestalten…

 

Der Regordaneweg – der Wanderweg GR700 – ist ein jahrtausendalter Pilgerweg sowie eine Route für Kontakt und Austausch. Er lädt Sie ein, die Geschichte zu « erlaufen » und die Menschen und die Landschaften zu entdecken, die sie gemacht haben. Dabei führt er an sechs Gebieten entlang:  dem Land der Vellaver (dem heutigen Velay), dem Gévaudan, dem Mont Lozère, den Cevennen, der Garrigue und den Costières im Umland von Nîmes sowie der Camargue…

Sein Name, dessen Herkunft dunkel bleibt, ist seit 1995 mit dem Konzept der « Toleranz » auf der Grundlage der kulturellen Vielfalt unter der Schirmherrschaft der UNESCO verbunden.

 

Ein Weg der Händler und Maultiertreiber – die "Régourdans" durchreisen ihn und bringen Stoffe, Wein, Salz und weitere Waren vom Languedoc bis nach Le Puy. Damit dient der Weg – der von Dolmengräbern flankiert wird, von Felsinschriften und weiterhin mysteriösen Botschaften – als Route für Mensch und Tier.

Ein heiliger Weg – für die Pilger, die sich zum Grab von Saint Gilles begeben oder zur Schwarzen Jungfrau von Le Puy. Verbunden mit dem Jakobsweg, über die Via Podiensis (GR65, bei Le Puy-en-Velay) und die Via Tolosana (GR653, bei Saint Gilles), wird der Weg von einer Reihe von Hospizen und Siechenhäusern begleitet, von denen Pradelles eines der letzten vier noch erhaltenen Zeugnisse in Europa beherbergt.

Viele haben den Weg auch genommen, um den ersten Kreuzzug vorzubereiten: Papst Urban II., Bischof Adhémar von Le Puy-en-Velay, der päpstliche Legat, oder auch Raimund IV. von Toulouse.

Der Weg befindet sich im Herzen der großen Bewegungen der mittelalterlichen Geschichte.

Der Regordaneweg ist auch ein « episch-literarischer » Weg, der symbolisch von der Arverner-Route markiert wird, auf der Cäsar die Cevennen durchquerte, oder auch von den Orten, an denen Wilhelm von Orange seine Heldentaten vollbrachte. Davon, wie er Nîmes von den Sarazenen befreite, berichtet eine der ältesten Chansons de Geste: der « Charroi de Nîmes ».

 

Wer diesen Weg der Erzählungen entlang läuft, bewegt sich auch in den Fußstapfen mehrerer Schriftsteller und Erzähler, wie Alphonse Daudet oder Sergeï Prokofiev.

Aber es ist auch ein Weg der Freiheiten, eine Straße entlang welcher die römische Kirche immer wieder hinterfragt wurde: Arianismus, Katharismus, Protestantismus; aber auch die Kämpfe für die Gewissensfreiheit und die Menschenrechte, mit Rabaut Saint Etienne, einem Priester aus Nîmes, und dem Marquis de Lafayette. Auch die Kämpfe der Kamisarden (der Hugenotten in den Cevennen) sollten nicht vergessen werden, sowie noch in jüngerer Zeit jene der Widerstandskämpfer der Résistance während des Zweiten Weltkriegs oder der Bergarbeiter in den Cevennen, die nach sozialen Rechten strebten.

 

Der Regordaneweg ist mit seinem reichen historischen Erbe wie als Naturerlebnis herausragend.

 

Mit Hilfe der vielfältigen Spuren der Herrschaft, der Spiritualität, der Welt der Arbeit, der Landschaften, der Erzählungen und Legenden, der Geschichte zahlreicher Persönlichkeiten, berühmter wie unbekannter, die in diese sechs Gebiete eingeschrieben sind, lassen sich die kulturelle Vielfalt, der Beitrag der verschiedenen Kulturen und der lange Weg zu den Menschenrechten besser verstehen und erkunden.

Mit der Förderung eines neuen Dialogs können wir – gemeinsam! – den Bedeutungen nachspüren, die wir heute benötigen…

 

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